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Gartenstadt Lauta

Im Jahr 1918 entstand im Zuge der Gründung der Aluminiumhütte mit eigenem Kraftwerk eine Siedlung für die Arbeiter, Angestellten und Beamten. Lauta-Nord war eine an der Gartenstadtbewegung orientierte, inzwischen unter Denkmalschutz stehende Anlage, von ca. 35 Hektar Größe. Es stellte eine der großzügigsten Wohnanlagen ihrer Zeit in der Lausitz dar und ist in ihrer geplanten städtebaulichen Gesamtstruktur bis heute kaum verändert. Zwischen den vorwiegend ein- und zweigeschossigen Mehrfamilienhäusern mit rückseitigen kleinen Wirtschaftstrakten, liegen im inneren Teil der Bebauung private Hausgärten von je 150 bis 500 m² Größe. Ein umfangreiches offenes Fußwegesystem erschließt diese.

Kulturkirche

Die Geschichte der Stadtkirche in Lauta ist eng mit der des ehemaligen Aluminiumwerks verknüpft. Dieses zog viele Arbeiter von nah und fern an, unter ihnen auch eine große Zahl von Christen. Im Auftrag der Vereinigten Aluminiumwerke wurde die Stadtkirche errichtet und damit eine eigene Pfarrstelle in Lauta-Stadt geschaffen. Heute ist die Stadtkirche nach einer umfangreichen Sanierung mit einem außergewöhnlichem Konzept auch ein Treffpunkt für alle kulturliebenden Menschen. Höhepunkte, wie Stars der Semperoper ziehen zahlreiche Besucher an.

Vereinsleben in Lauta

Ein reges Vereinsleben von über 55 Vereinen kennzeichnet die Kleinstadt Lauta mit ihren ca. 8.500 Einwohnern. Die Interessen der Vereine reichen von sportlichen Aktivitäten, der Kleintierzucht, über das Musizieren bis zur Garten- und Heimatpflege. Kinder, Jugendliche wie auch Erwachsene sind in die Vereinsarbeit involviert und fühlen sich so mit Ihrem Wohnort und der Region verbunden.